Alle Beiträge im Ratgeber von buerostuhl24

Die Dunkelziffer ist hoch, die Folgen sind schwerwiegend. Und doch ist Mobbing so selbstverständlich in deutschen Büros zu .nden wie Schreibtische, Bürostühle oder Telefone. Mobbing hat nichts mit gelegentlichen Neckereien zu tun; es handelt sich um einen ernstzunehmenden Angriff auf die geistige und gegebenenfalls auch körperliche Gesundheit von Mitarbeitern. Zwar gibt es bislang keinen eigenen „Mobbing-Paragraphen“ im Strafrecht – in schlimmen Fällen greifen Körperverletzung, Nötigung, Beleidigung oder Verleumdung für entsprechende Taten. Höchste Zeit, grundlegend über eine ernstzunehmende Gefahr am Arbeitsplatz zu sprechen. (mehr …)

Stress

Gute Vorsätze sind keine exklusive Geschichte für den Jahreswechsel. Auch zum Ende der Urlaubssaison haben hehre Absichten Konjunktur. Sie betreffen allerdings weniger das lasterhafte Leben, dem während eines deftigen Neujahrskaters gern abgeschworen wird, sondern eher seine hektische Variante: Stress. Ein paar Wochen Auszeit können die Augen öffnen für eingeschliffene Mechanismen im Büroalltag, die Stress erzeugen. „Von nun an gehe ich die Sache entspannter an“, lautet ein häu.ger Vorsatz nach dem Urlaub – der meist nicht durchgehalten werden kann. Denn Stress ist oft auch das Produkt eingeschliffener fehlerhafter Abläufe innerhalb des Teams – und derartig perfektionierte Unarten schafft kein noch so guter Vorsatz ab. Die Lösung lautet also, sich selbst eine wirksame Strategie im Umgang mit Stress zu überlegen. Um das zu können, sollte man wissen, wie er entsteht. In einer Serie namens „Wege zur Stressbewältigung“ widmen wir uns der sogenannten Krankheit der Gegenwart etwas genauer. Teil eins klärt Grundlagen: Was ist eigentlich Stress? (mehr …)

Nach dem Tag der Liebenden, dem Valentinstag, und allerlei Tagen des Blödsinns, dem Fasching, gibt es im März einen Tag, der mindestens genau so viele Menschen interessiert. Der Tag der Rückengesundheit! Wenn auch aus einem völlig anderen Grund. Glaubt man aktuellen Studien, sind Rückenschmerzen die neue deutsche Volkskrankheit. Entsprechend dürfte der Tag der Rückengesundheit am 15. März 2017 auf großes Interesse stoßen. Ausgerichtet wird er wie jedes Jahr von der „Aktion Gesunder Rücken” (AGR) und dem „Bundesverband deutscher Rückenschulen” (BdR). Dieses Jahr im Fokus: Die Balance – in doppeltem Sinn. (mehr …)

Social Collaboration III

Das gemeinsame Familien-Fotoalbum mit den Geschwistern, der Urlaubskalender in der Abteilung oder der Smartphone-Einkaufszettel für die ganze Familie: Social Collaboration, oder eben Social Business Collaboration, ist Alltag. Auf täglicher Basis arbeiten Menschen dienstlich wie privat über das Internet zusammen an unterschiedlichsten Projekten. Dank der allgegenwärtigen Cloud, schneller Internet-Verbindungen und beinahe unbegrenzter Anwendungsmöglichkeiten ist nicht davon auszugehen, dass es sich um einen Trend handelt, sondern eher um die Zukunft der Zusammenarbeit.
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Autogenes Training

Klar gibt es guten Stress. Der ist nicht ungesund, weil er nur kurzfristig auftritt. Zur Volkskrankheit ist allerdings sein hässlicher Zwilling, der negative Stress, geworden. Und der kann üble Folgen für die Gesundheit haben, vor allem, wenn er langfristig ein Thema ist. Von ärgerlichen Verspannungen im Rücken über erhöhte Infekt-Anfälligkeit bis hin zu Burnout-Syndrom, Depressionen und lebensbedrohliche Krankheiten reichen die Folgen. Nun kann man nicht gerade sagen, dass wenige Menschen unter Stress leiden. Im Gegenteil: Stress ist zur Volkskrankheit Nummer eins geworden. Deswegen ist es von Vorteil, ein paar Hilfsmittel zur Hand zu haben, um mit ihm fertig zu werden. Autogenes Training ist ein möglicher Weg aus der innerlichen Verspannung.
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Homeoffice

Die Entwicklung darf guten Gewissens als seltsam empfunden werden. Obwohl aktuelle Umfragen nahelegen, dass sich die Deutschen flexiblere Arbeitsmodelle wünschen, arbeiten immer weniger Arbeitnehmer von zu Hause aus. Während sich das Prinzip „Homeoffice“ europaweit großer Beliebtheit erfreut, herrscht in Deutschland offensichtlich eine gegenläufige Kultur, die eher die Anwesenheit am Arbeitsplatz honoriert als tatsächliche Leistung. Wer sich dennoch über das Vertrauen seines Vorgesetzten freuen darf, dass er von Daheim aus genauso produktiv ist wie im Büro, sollte noch vor der Einrichtung des heimischen Arbeitsplatzes ein paar Punkte beachten.
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Die Technik macht’s möglich: Einzelpersonen, Teams und Gruppen können heutzutage auch zeitlich und räumlich getrennt an ein und demselben Projekt arbeiten. „Social Collaboration“ heißt der Überbegriff fürs Internet-gestützte Miteinander; „Social Business Collaboration“ wiederum steht für die gemeinsame vernetzte Zusammenarbeit im Firmenkontext. Nach einem ersten Artikel, der die Thematik ganz grob beleuchtet hat, gibt’s nun im zweiten Teil ein paar Beispiele für Programme, mit denen sich private und kleinere dienstliche Projekte übers weltweite Netz verfolgen lassen. (mehr …)

Prado

Buchstäblich Jacke oder Hose, um welche Anschaffung es geht: Irgendwann stellt sich immer die Materialfrage. Was darf’s sein: Naturerzeugnis oder Kunststoff, Original oder Imitat? Vor allem, wenn es um Leder geht, scheiden sich die Geister. Nur der Blick aus den Augen eines Tierschützers macht die Überlegung zu einem einfachen Thema. Für Leder müssen Tiere ihr Leben lassen und das ist inakzeptabel, Punkt. Auf der anderen Seite haftet Kunstleder bis heute ein schlechter Ruf an. Man schwitze damit leichter, heißt es zum Beispiel, es fühle sich billig an und halte auch weniger aus als echtes Leder. Stimmt das? (mehr …)

Weihnachtswichteln

„Alle Jahre wieder…“, stellt sich die Frage, was zum Mistelzweig aber auch man den Kollegen zum Firmen-Wichteln in den Socken stecken könnte. In Skandinavien „Julklapp“, im Österreichischen „Engerl-Bengerl“ oder auch „Wichteln“ ist ein Brauch, der zur Vorweihnachtszeit vor allem Büros flächendeckend heimsucht. Eigentlich ja eine gute Idee: Wenn alle von allen beschenkt werden, kommen sich näher stehende Kollegen nicht in die Bredouille, sozusagen heimlich an den Kollegen vorbeischenken zu müssen. Eine nachvollziehbare Logik: Wenn manche was kriegen und manche nicht, gibt das den Nichtbeschenkten ein blödes Gefühl mit unter den heimischen Weihnachtsbaum.Wäre da nur nicht das Problem mit dem Auslosen! Wer beim Firmenwichteln einen Kollegen zieht, dessen Vorlieben unbekannt sind, der kann sich entweder in ein Alibigeschenk flüchten (vgl. Badesalz, Teemischung oder Kerzenständer – den international anerkannten Bankrotterklärungen unter den Wichtelgeschenken) oder schlichtweg verzweifeln. Eine Tücke, die eigentlich nur im Arbeitsleben lauert. Denn anders als im Sportverein, wo nach gewonnenem Match schon mal gemeinsam zur Siegesfeier ausgerückt wird und zum Beispiel der bis dato nicht näher bekannten Team-Kameradin mal das ein oder andere Private entfleucht, gibt es vor allem in großen Firmen oder Abteilungen Kollegen, die man jeden Tag sieht – ohne sie wirklich zu sehen. (mehr …)

Ray Tomlinson würde sich vermutlich freuen. Der US-amerikanische Informatiker gilt als „Vater der E-Mail“; bereits 1971 versandte er den ersten elektronische Brief der Welt. Heute, gut 45 Jahre später, hat sich die E-Mail als Nachfolger von Fax und Telegramm mehr als etabliert und ist sowohl aus der privaten als auch der dienstlichen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Gemessen an den Möglichkeiten, die immer schnellere Internet- Verbindungen und leistungsfähigere Rechner bieten, ist es fast ein Wunder, dass der Dinosaurier der modernen Kommunikationstechnik in dieser Form überlebt hat. Vor allem den Vordenkern in Sachen „Social Collaboration“ ist diese Tatsache allerdings beinahe ein Dorn im Auge: Längst wäre moderne Kommunikation auf einem höheren Level angelangt, würde die so einfache wie geniale E-Mail nicht weiterhin als international akzeptierter Standard in Sachen „Kommunikation“ gelten. Vor allem für Unternehmen böten Social- Collaboration-Anwendungen große Chancen. (mehr …)